Der Oregano gehört zu der Familie der Lamiaceae (Lippenblütler), zu der auch der Thymian, Rosmarin, Lavendel, das Basilikum und die Minze gehören. Aus dem Mittelmeerraum stammend, wird diese Pflanze seit Jahrhunderten in der Küche sowie in der Medizin verwendet.

 "Oregano" ist ein aus dem Griechischen stammendes Wort, dessen Bezeichnung "Bergfreude" oder "Freude der Berge" zweifellos auf den euphorischen Effekt anspielt, den die alten Griechen hatten, als sie die in Blüte stehenden Pflanzen sahen, die die Berghänge überzogen.

 

Sein besonders starker Duft und sein würziger, fast bitterer, Geschmack, machen den Oregano in der Pflanzenwelt einzigartig.

Seine Eigenschaften bleiben größtenteils in der getrockneten Pflanze erhalten. Wenn man die Pflanze gegen das Licht hält, kann man das in den Blattadern enthaltende Öl sehr gut erkennen. Vor allem beim wildwachsenden Oregano ist das Öl vorhanden. Der kultivierte oder im Garten angebaute Oregano enthält so gut wie keine dieser Adern.

Wenn man die Blätter trocknet, bleibt das Öl erhalten und kann über einen längeren Zeitraum gelagert werden, ohne ranzig zu werden. Die Pflanze einmal getrocknet, so kann das Öl, das ungefähr 2% der Trockenmasse ausmacht, destilliert werden. Im Mittelmeerraum, vom Mittleren Osten bis nach Osteuropa, wird der Oregano seit Jahrtausenden als Nahrungsmittel genutzt. Wenn also im Okzident der Oregano über den Salat gegeben wird, so werden im Mittleren Osten die Speisen über den Oregano gegeben. Das heißt, er dient praktisch als Grundnahrungsmittel, wie bei uns das Getreide. Ein Gericht, das man in Ägypten, im Libanon und in Syrien findet, ist ein in Öl getunkter Aufstrich aus zerkleinertem Oregano auf einem Pita-Brot. Bemerkenswert ist die Dicke der Oreganoschicht, die gleich dem Brot ist! Die Völker der Antike verzehrten ihn also wegen seinen Ernährungswerten.

 

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Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.